Protest anlässlich des Wahlkampfauftakts der AfD
in Oberursel am 26. August

24. August 2023
Protest anlässlich des Wahlkampfauftakts der AfD
in Oberursel am 26. August
24. Juli 2023
Offener Brief an Politiker:innen und Parteien im Kreis Limburg-Weilburg,
an die Redakteur:innen und Leser:innen sowie Inserenten der Lahn-Post
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Damen und Herren,
weil es möglicherweise nicht jeder gelesen hat, möchten wir Sie auf einen Text im Lokalanzeiger (Lahn-Post, 27. Woche 2023) aufmerksam machen. Der Autor Max Stillger betreibt in seinen Worten „einfach nur Mathematik“, verbreitet aber aus unserer Sicht im Kern üble rassistische Ansichten, indem er eine Spaltung der Bevölkerung in „Deutsche“ und „Nicht-Deutsche“ vornimmt.
In einer Mischung von Prozentrechnung mit Kaffeesatzleserei warnt er vor der Zunahme „Nicht-Deutscher“ Mitbewohner im Landkreis, die „auf dem strammen Marsch Richtung 50%“ seien. Nicht fehlen darf die Verunglimpfung von vor Hunger, Terror und Krieg Geflohenen als Sozialtouristen. Von der vielfältigen Hilfe und der letztlich erfolgreichen Aufnahme der Flüchtlinge 2015 und 2022 spricht er nicht. Stattdessen sieht er voraus, dass „unser Land keine eigene DNA mehr haben“ werde – eine offenbar für zeitgemäß gehaltene Sorge um „deutsches Blut“, wie es die Nazis verehrten.
Er fürchtet türkische Erdogan-Wähler, die ihren Diktator feiern wie deutsche Fußballfans ihre Mannschaft, während ihm das Umfragehoch der rassistischen AfD „für Deutschland“ kein Kopfzerbrechen macht. Das wird verständlich, wenn man Stillgers Einlassungen ins AfD-Sprech übersetzt: In der Sache warnt er mit seinem „strammen Marsch“ vor dem, was die alte und neue Rechte „Umvolkung“ nennt. Deutschland sei das Schicksal der nordamerikanischen Ureinwohner zugedacht. Mit dieser Erzählung malen extrem rechte Gruppierungen auf der Basis einer völkischen Ideologie die Ausrottung des deutschen Volkes an die Wand.
Von der Wortwahl des Nazis Björn Höcke hält Stillger sich fern, aber wir erkennen die gleichen Denkmuster. Auch wenn Geschichte sich nicht einfach wiederholt: Angesichts innenpolitscher Zumutungen und geopolischer Verwerfungen wachsen die Ängste insbesondere im abstiegsgefährdeten Mittelstand. An die Stelle des Wettstreits um die richtige Lösung der Probleme bieten Rassismus und Chauvinismus eine Art politischer Triebabfuhr. Wie Ex-Innenminister Gerhard Baum feststellte, erodierte die Weimarer Republik aus der bürgerlichen Mitte. Genau hier ziehen Stillger und Höcke an einem Strang. Stillger fordert gern auch mal einen „kleinen Holocaust“ für ihm unpassende Leute, kehrt dann wieder zu weniger deutlicher Wortwahl zurück. Immer aber unterwegs in der gleichen Richtung.„Schon damals waren besorgte Bürger, in denen sich Nazis verbargen, nicht leicht von denen zu unterscheiden, in denen keine steckten“, schrieb Volker Zastrow mit Blick auf den Hans-Georg Maaßen in der FAZ vom 09.09.2018. Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, bitte schauen Sie genau hin und unterscheiden Sie! Fragen Sie sich, ob sie solche unserem Grundgesetz und den universellen Menschrechten diametral entgegenstehende Hetze hinnehmen wollen.
Wir wollen das nicht:
Adam Harshman, Hadamar; Alexandra Kepper, Limburg; Andreas Kramp, Bad Camberg; André Pabst, Weilburg; Anke Föh-Harshman, Hadamar; Bärbel Hartmann, Bad Camberg; Benno Pörtner, Hünstetten; Bernd Steioff, Vilmar; Brigitte Oertel, Bad Camberg; Carolyn Möhlheinrich, Limburg; Christine Bundschuh, Limburg; Christine Eickenboom, Elz; Dirk Schröer, Diez; Dr. Hans Gerd Böcher- Schwarz, Bad Camberg; Franz Becker, Runkel; Gudrun Schwarz, Bad Camberg; Harff-Dieter Salm, Bad Camberg; Harry Fenzl, Flacht; Harry Herr, Niederselters; Hasan Budak, Hünfelden; Herbert Helferich, Limburg; Irmgard Becker, Diez; Joachim Schaefer, Wetzlar; Johannes Gerstenberg, Bad Camberg; Julian Schwarz, Frankfurt a.M.; Jürgen Eufinger, Bad Camberg; Jürgen Klemm, Weilburg; Jutta Lippe, Dietkirchen; Karin Heckelmann, Hünfelden; Klaus Petri, Wetzlar; Klaus Schäfer, Runkel; Leon Pätzold, Limburg; Manfred Backhaus, Niederbrechen; Manfred Schiebel, Weilburg; Margarete Hatami, Kördorf; Margarete Hölzer, Limburg; Marita Salm, Bad Camberg; Marius Schäfer, Bad Camberg; Martin Mohr, Limburg; Michael Eickenboom, Elz; Mirco Liefke, Berlin; Moritz Frings, Bad Camberg; Moritz Heppner, Selters; Paul Arthen, Villmar; Rachel Backhaus, Diez; Reinhold Hinzmann, Niederselters; Renate Michel, Weilburg; Sabine Häuser-Eltgen, Bad Camberg; Sascha Schmidt; Silvia Seibert, Selters; Simon Lissner, Runkel; Susanne Wenz-Erk, Bad Camberg; Tatjana Tomas, Bad Camberg; Thomas Meinhardt, Idstein; Torben Schiebel, Weilburg; Torsten Wiederholt, Elz; Ursula Timmer, Diez; Viktoria Spiegelberg-Kamens, Limburg; Volker Soßdorf, Hadamar; Walter Hölzer, Limburg;
Weitere Unterzeichner seit dem 12.07.2023 Anatha Brigitte Hahnemann, Langenscheid; Andrea Heymanns, Altendiez; Andreas Grunwald, Elz; Angelika Förg, Limburg; Ann-Marie Seidel-von Egidy, Scheidt; Armin Deußer, Hadamar; Barbara Schweisfurth, Langenscheid; Bernd Weil, Oberselters; Brigitte Kraut, Langenscheid; Dr. Peter Klein, Holzheim; Eberhard Held, Altendiez; Eva Hofmann, Oberzent; Eva Maria Fetter, Holzheim; Frank Hillerich, Oberzent; Helga Friedrich, Elbtal; Hildegard Storch, Langenscheid; Hilde Weil, Oberselters; Holger Michalke, Singhofen; Hubertus Janssen, Limburg; Isa Kalbas, Hadamar; Johannes Laubach, Runkel; Judith Müller-Grunwald, Elz; Karlheinz Witt, Diez; Katerina Dolke, Fachingen; Renate Braun, ;Ricarda Naujok, Bad Camberg; Thorsten Kalbas, Hadamar; Valentin Batlle Heger, Runkel-Steeden
29. Juni 2023
Jeder, der oder die ihm einmal zugehört hat, weiß es, aber in mehreren Bundesländern ermittelt die Polizei gegen Mitglieder unserer Vereinigung, weil sie in dieser Feststellung eine Beleidigung, bzw. „üble Nachrede gegen Personen des politischen Lebens“ sieht, was nach §188 StGB als Straftatbestand gewertet wird. Eine Anzeige ist dazu nicht erforderlich, die Polizei wird von Amts wegen tätig.
Zuletzt erhielt die Bundesvorsitzenden unseres Verbandes, Cornelia Kerth, ein Schreiben des Landeskriminalamts Hamburg, in dem ihr mitgeteilt wird, dass gegen sie ermittelt wird, weil die VVN-BdA aus Anlass des Befreiungsfestes am 8. Mai an ihrem Stand auch Plakate des bundesweiten Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ mit der Aufschrift „Björn Höcke ist ein Nazi“ gezeigt hat.
Gegen unseren Bundesgeschäftsführer Thomas Willms, den Landesvorsitzenden aus Schleswig-Holstein und ein weiteres Mitglied der VVN-BdA wird nach Aussage der Polizei seit dem Kirchentag vom 7.-11. Juni in Nürnberg wegen eines Höcke-ist-ein-Nazi-Plakats ermittelt.
Dort hatte die Polizei den schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden samt Plakat sogar für kurze Zeit in Gewahrsam genommen.
Allerdings: Nachdem am 7. Mai bei einer Mahnwache gegen den hessischen AfD- Landesparteitag in Königstein/Taunus zuerst ein Höck-ist-ein-Nazi-Transparent und ein selbstgebasteltes Plakat mit der gleichen Aufschrift – laut Aussage der ausführenden Polizisten nach „Anweisung von oben“ – „sichergestellt“ und ein Ermittlungsverfahren gegen den Landessprecher unserer hessischen Landesvereinigung eingeleitet worden war, wurde dieses nun am 12. Juni von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main eingestellt. Der zu Unrecht einer Straftat Beschuldigte wurde informiert, dass er einen Antrag auf Schadenersatz stellen kann.
Hoffen wir, dass das hessische Beispiel Schule macht. Es wäre eine notwendige Konsequenz
nach Sonneberg …
Fotos zur freien Verwendung finden sie auf www.vvn-bda.de.
Kontakt:
Hannah Geiger (Pressereferentin VVN-BdA)
presse@vvn-bda.de
Mobil |Mobile +49 (0)178 2785958
Telefon (+49) 030-55579083-4
Telefax (+49) 030-55579083-9
24. Juni 2023
Nach der Machtübertragung an die Nazis 1933 hat das NS-Regime zur Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges verstärkt aufgerüstet. Der Grundstein dafür wurde im Vierjahresplan 1936 bis 1940 gelegt. Ziel war neben der Herstellung synthetischer Rohstoffe (Benzin und Gummi) unter anderem auch der Aufbau einer flexiblen und leistungsstarken Sprengstoffindustrie. Zur Tarnung wurden viele neue Rüstungsstandorte in Waldgebieten eingerichtet. So wurden von den drei Teilstreitkräften der Wehrmacht (Heer, Marine und Luftwaffe) ab 1936 dezentral im gesamten Reichsgebiet auch insgesamt 370 Munitionsanstalten aufgebaut und betrieben. Diese staatlichen Einrichtungen hatten die Aufgabe, die bereits fertiggestellte oder angelieferte Munition bis zur Abgabe an die Truppe aufzubewahren und zu verwalten. Dazu sollten auch die dort durchgeführten Munitionsarbeiten mit scharfen und unscharfen Munitionsteilen, Werkstoffen, Munitions- und Betriebsgeräten dienen. Die Teilnehmer/innen der Exkursion werden an Ort und Stelle über die damalige „Heeres-Neben-Munitionsanstalt Wilhelmsdorf“ informiert, heute als „Muna“ Hundstadt bekannt. Zur „Muna“ wird der Referent neuere Forschungsergebnisse vorlegen. Darüber hinaus erwartet die Wanderer ein weiterer Bericht über das Zwangsarbeiterlager „Waldfrieden“ in der Nähe. Sie erhalten aber auch noch Informationen über das ehemalige Lager „Bemelberg“ des Reichsarbeitsdienstes in Hundstadt, das nachfolgende Wehrertüchtigungslager der Hit-lerjugend und das anschließend dort auch noch eingerichtete KZ-Außenlager des „Arbeitserziehungslagers“ Frankfurt-Heddernheim. Nach 1945 wurden hier, im Lager „Waldfrieden“ und in der „Muna“ Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Sudetenland und dem Osten untergebracht.
Bitte an passende Kleidung denken (feste Schuhe anziehen, bei schlechtem Wetter ggf. auch Gummistiefel).
Samstag, 08.07.2023
Treffpunkt: Taunusbahn-Haltestelle Wilhelmsdorf
Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die VHS Bad Homburg entgegen.
24. Juni 2023
Einladung zu Buchvorstellung, Vortrag und Gespräch mit Co-Herausgeber und -Autor Sascha Schmidt
Mittwoch, 5. Juli 2023 – 19 Uhr
Zum Alten Schlachthof
Bad Homburg v. d. Höhe
Rechter Terror kann sich auch in Hessen jederzeit Bahn brechen. Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke im Juni2019, das Attentat von Hanau im Februar 2020, bei dem zehn Menschenermordet wurden, sowie der Mordversuch von Wächtersbach im Juli 2019haben dies deutlich gemacht. Auch wenn wir es in den letzten Jahren mit einer neuen Qualität rechter Gewalt zu tun haben, so zeigt der Blick in die Geschichte, dass rechter Terror eine permanente Begleiterscheinung der Geschichte der BRD ist. Die Spuren dieser Gewalttaten lassen sich auch in Hessen weit über den NSU-Mord 2006 in Kassel hinaus zurückverfolgen.
In einem Vortrag werden zentrale Erkenntnisse des im März 2023 erschienenen Buches „Rechter Terror in Hessen – Geschichte, Akteure, Orte“ von Sascha Schmidt vorgestellt und diskutiert. Dabei wird der Referent auch auf Besonderheiten im Hochtaunuskreis eingehen.
Anfahrt: Bürgerhaus „Zum Alten Schlachthof“, in der Urseler Straße 22 in Bad Homburg v. d. Höhe (rechts hinter der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ gelegen). – Vor dem Restaurant kann ggf. auch der Parkplatz benutzt werden. Der „Alte Schlachthof“ ist vom Bahnhof Bad Homburg aus auch gut erreichbar mit den Stadt- und Regionalbuslinien 3, 50, 57, X26 und 261; Haltestelle: „Feldbergstraße“.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds
Hoch- und Main-Taunus
Alexander Wagner
Gewerkschaftssekretär
Stellv. Vorsitzender Frankfurt am Main
DGB Frankfurt-Rhein-Main
Stadtverband Frankfurt am Main | Kreisverband Main- und Hochtaunus
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main>
4. Juni 2023
die Katholische Erwachsenenbildung Hochtaunus (KEB) bietet am Samstag, den 17. Juni 2023, eine Rundfahrt zu wichtigen Stätten der Nazis an.
1) Führerhauptquartier „Adlerhorst“ in Ziegenberg (Ober-Mörlen) und Wiesental (Butzbach), Hitlers grösstes Hauptquartier auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik,
2) Schloss Kransberg, Dependance von „Adlerhorst“ und 1939/40 vorgesehenes Hauptquartier von „Reichsführer-SS“ Himmler, Reichsaussenminister von Ribbentrop und Reichskanzleiminister Lammers – später auch für „Reichsmarschall“ Göring (1944/45). Kurz vor Ende des Weltkriegs sollten hier noch Häftlinge vom Aussenkommando „Tannenwald“ des KZ Buchenwald 1944/45 einen Fluchtstollen in das Bergmassiv unter Schloss Kransberg bauen,
3) „Hasselborner Tunnel“ bei Grävenwiesbach, ein über 1.300 m langer Eisenbahntunnel, der 1939 zum „Führertunnel“ wurde, in dem der Sonderzug von Hitler bombensicher untergestellt werden sollte,
4) Gelände des früheren Flugplatzes Merzhausen (Neu-Anspach und Usingen), seit 1937 wurde hier ein sogenannter Einsatzhafen der Luftwaffe gebaut. Von dem als Schafweide getarnten Flugplatz aus sollte mit Kriegsbeginn der plötzliche Luftangriff auf die westlichen Nachbarländer durchgeführt werden. Merzhausen war zudem Flugplatz des „Führerhauptquartiers Adlerhorst“.
Der Bad Homburger Lokalhistoriker Bernd Vorlaeufer-Germer berichtet über historische Zusammenhänge.
Die Teilnahme an der Rundfahrt kostet 30 Euro. Jugendliche und Kinder zahlen 15 Euro, zahlbar per SEPA Lastschrift.
Zusätzlich werden 5 Euro für den Besuch von Schloss Kransberg vor Ort entrichtet. Eine Mittagspause ist in einer Gaststätte vorgesehen (auf eigene Kosten).
Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist notwendig an keb.hochtaunus@bistumlimburg.de oder telefonisch 069-8008718-470 bis 10. Juni. Bitte angeben, wo Sie zusteigen.
Zusteigemöglichkeiten:
8.30 Uhr Hofheim (Bahnhof, Busbahnhof)
9 Uhr Bad Homburg (Bahnhof, Busbahnhof)
9.30 Uhr Wehrheim (gegenüber vom Alten Rathaus)
Ende der Rundfahrt ist gegen 18 Uhr
4. Juni 2023
Fotos: Wolfgang Althen
23. Mai 2023
Die ursprünglich für den 27. Mai geplante Exkursion wurde auf den 23. September verschoben.
Bitte vormerken.
Gedenkstätte Hadamar
30. April 2023
.. damit titeln wir in diesem Monat und das auch noch eine Woche früher als üblich: Weil nicht nur der 1. Mai zur Aktion ruft, sondern auch der 2.Mai an die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nazis vor 90 Jahren gemahnt.
Wer sich also morgen um 10:00 aufrafft und mit dem DGB für „Eine bessere Zukunft: Zeit für gute Arbeit und Bildung“ demonstriert, setzt ein Zeichen nicht nur gegen Reallohnabbau, sondern auch gegen Rechtswenden aller Art.
Courage hat am Limburger „Eisenbahner-Monument“, das man durchaus auch als Grabstein für die Gewerkschaftsbewegung der Weimarer Republik deuten kann, an diese Zusammenhänge erinnert. Bis zum Tag der Befreiung, dem 8.Mai, wird unser Transparent ergänzt um die Info-Tafel mit freundlicher Genehmigung des Eigentümers der WERKStadt dort zu sehen sein.
.. damit titeln wir in diesem Monat und das auch noch eine Woche früher als üblich: Weil nicht nur der 1. Mai zur Aktion ruft, sondern auch der 2.Mai an die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nazis vor 90 Jahren gemahnt.
Wer sich also morgen um 10:00 aufrafft und mit dem DGB für „Eine bessere Zukunft: Zeit für gute Arbeit und Bildung“ demonstriert, setzt ein Zeichen nicht nur gegen Reallohnabbau, sondern auch gegen Rechtswenden aller Art.
Courage hat am Limburger „Eisenbahner-Monument“, das man durchaus auch als Grabstein für die Gewerkschaftsbewegung der Weimarer Republik deuten kann, an diese Zusammenhänge erinnert. Bis zum Tag der Befreiung, dem 8.Mai, wird unser Transparent ergänzt um die Info-Tafel mit freundlicher Genehmigung des Eigentümers der WERKStadt dort zu sehen sein.
Wir freuen uns darauf, morgen mit Euch allen zu demonstrieren und am Dienstag, den 2. Mai ab 18:00 Uhr in der Stadthalle an den Gerkschafter und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner zu erinnern. Vorher am Europaplatz lädt GemeinsamZusammen um 17:00 Uhr zum „Netzwerken“. Alle Termine auf unsere Website.
Mit freundlichen Grüßen,
Harff-Dieter Salm
Bündnis Courage gegen Rechts/Limburg
Courage-Mai-Flyer