
Quelle: Usinger Anzeiger 14.9.2024
11. Oktober 2024

Quelle: Usinger Anzeiger 14.9.2024
2. September 2024

die AfD Hessen will vom 6. bis zum 8. September 2024 ihren Landesparteitag in Hofheim am Taunus in der Stadthalle abhalten. Mit vielfältigen Aktionen setzen wir an diesem Wochenende ein Zeichen für Menschenrechte, Solidarität und Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
Auftakt ist eine Menschenkette an der Stadthalle
Freitag, 6. September 2024, 18 Uhr, Chinonplatz.
Am Samstag, 7. September startet um 9 Uhr eine Demonstration durch die Innenstadt, vorbei am Tagungsort der AfD hin zum Fest der Demokratie.
Start: 9 Uhr Am Ambetbrunnen (gegenüber Busbahnhof).
Auf dem Kellereiplatz präsentiert die Hofheimer Zivilgesellschaft ein Fest der Demokratie
Samstag, 7. September, 11 bis 19 Uhr: Kultur, Kinderprogramm und Kulinarisches. Podiumsgespräche.
Unter anderem treten auf:
– Omas gegen Rechts mit Chor und Theater
– MTS – Schulband
– Happy Voices – der Popchor des MGV FrohsinnDiedenbergen
– 4zkb deutschsprachiger Rock-Pop-Punk aus Limburg an der Lahn
– dadefür, Deutschrock aus Frankfurt
– Sud aus Frankfurt
– Kindertanzgruppe „Sternchen“ aus Flörsheim
– Duo Tobi und Vanessa
Gesprächsrunden: »Erwachsen werden in Zeiten des Rechtsrucks – junge Perspektiven» | »Zusammen gegen Diskriminierung – Betroffene unterstützen« | »Rassismus bekämpfen, das Recht auf Migration und Asyl verteidigen«
Samstag, 8 bis 19 Uhr steht eine Proteskundgebung vor der Stadthalle
Sonntag ab 9 Uhr halten wir Mahnwache vor der Stadthalle
Chinonplatz, 65719 Hofheim, mit lautem und buntem Protest.
Bündnis MTK gegen rechts, https://mtk-gegen-rechts.de
30. August 2024
Studie zum Kalmenhof von Christoph Schneider
erschienen – Buchvorstellung/Vortrag am 3. September 19:30, 2024 in
Idstein
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freundinnen und Freunde des Vereins „Gedenkort Kalmenhof e.V.“,
wir freuen uns sehr, dass die von Christoph Schneider (Frankfurt)
verfasste Studie zum Kalmenhof nun als gedrucktes Buch vorliegt.
Unter dem Titel „Der Kalmenhof in Idstein NS-„Euthanasie“ und ihre
Nachgeschichte“ ist die Publikation im August 2024 im Fachverlag Brill
Schöningh in der Schriftenreihe des LWV Hessen/Gedenkstätte Hadamar
erschienen.
Zur Information vorab der Auszug aus dem Klappentext:
An der hessischen Heilerziehungsanstalt Kalmenhof lassen sich zahlreiche
Formen der NS-„Euthanasie“-Verbrechen studieren. Die Einrichtung war
nicht nur als „Zwischenanstalt“ für die Tötungsanstalt Hadamar in
die „Aktion T4“ eingebunden. Ende 1941 wurde zudem eine
„Kinderfachabteilung“ eingerichtet, in der Kinder und Jugendliche
ermordet wurden. Darüber hinaus wurden während der gesamten Kriegszeit
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Medikamenten und durch gezielte
Mangelernährung getötet. Tatort war fast immer das anstaltseigene
Krankenhaus. Ab den 1970er Jahren wurde das Gebäude als kinder- und
jugendpsychiatrische Einrichtung genutzt, bis es schließlich leer
stand. Als es 2016 verkauft werden sollte, wurden Proteste laut. Im Zuge
neuer Forschungen steht nun nicht nur die NS-Geschichte zur Diskussion,
sondern auch die Haltung zur Tat und zu den Tatbeteiligten in der
Nachkriegszeit und der Umgang mit den Gräbern der über 700 Ermordeten
des Kalmenhofs.
Der Verein „Gedenkort Kalmenhof e.V.“ lädt Sie zu Buchvorstellung und
Vortrag mit dem Autor ins Idsteiner Gerberhaus recht herzlich ein.
Die Buchvorstellung findet am
Dienstag, 3. September 2024 um 19.30 Uhr im Gerberhaus, Löherplatz 11
in 65510 Idstein statt.
Vor Ort besteht die Möglichkeit, diese und weitere Publikationen von
Christoph Schneider zu erwerben.
Für den Verein „Gedenkort Kalmenhof e.V.“ freuen wir uns sehr, Sie am
3. September 2024 im Gerberhaus in Idstein begrüßen zu können
Martina Hartmann-Menz und Jürgen Schmitt Gedenkort Kalmenhof e.V. Im
Vorderlenzen 25 65510 Idstein info@gedenkort-kalmenhof.de
www.gedenkort-kalmenhof.de [1]
30. August 2024
Seitens der NATO ist geplant, den US-Standort Wiesbaden schrittweise auszubauen. Die US Garnison in Wiesbaden hat derzeit 21000 Angehörige, davon 5000 Soldaten.
Diese Maßnahmen dienen nicht unserer Sicherheit, sondern als Brandbeschleuniger. Der US-Standort Wiesbaden-Erbenheim wird damit zur Zielscheibe von kriegerischen Gegenschlägen – auch mit Atomwaffen. Davon wäre nicht nur das gesamte Stadtgebiet von Wiesbaden betroffen, sondern dieses wäre Teil eines nuklearen Infernos, mit dem die Existenz der gesamten Menschheit in den Abgrund gerissen werden kann.
wir rufen deshalb auf zur Demonstration und Kundgebung in Wiesbaden / Mainz-Kastel mit folgenden Forderungen:
Ablauf der Aktivitäten
11:00 Auftakt Fahrradstaffette
Mainz Christofsstraße
11:30 Treffpunkt Fahrradstaffette
S-Bahnhof Mainz-Kastel
um das US-Headquarter in
Wiesbaden-Erbenheim (bis 13:30)
14:00 Kundgebung Mainz-Kastel Bahnhof) (Rückseite)
15:00 Demonstration in Mainz-Kastel
16:00 Abschluss Paulusplatz
(gegenüber Standort der US-Army)
Der Aufruf und die Aktion werden unterstützt von:
Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf | BSW Wiesbaden | Bundesverband der Migrantinnen Frankfurt | DFG-VK Frankfurt | DFG-VK Mainz-Wiesbaden | DIDF Frankfurt | Die Linke Wiesbaden | DKP Bezirk Hessen | Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. | Intern. Versöhnungsbund, Regionalgruppe Mainz| IPPNW Regio Mainz-Wiesbaden | Linke.SDS Frankfurt | Linke SDS Mainz | Linkswärts e.V. Mainz | Naturfreunde Frankfurt | Offenbacher Friedensinitiative | Solidaritätskomitee mit dem Wiederstand des iranischen Volkes – Frankfurt | Stadtvision – BI für Klimagerechtigkeit Offenbach | Students for Palestine | VVN-BdA Frankfurt
22. August 2024

Die AfD steht in besonderer Form für Rassismus, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Leugnung der Verbrechen des Nationalsozialismus. Faschistische Positionen werden offen vertreten. Ihre Positionen zu sozialen und ökologischen Fragen sind existenzbedrohend. Die AfD greift das Prinzip der Menschenwürde frontal an. Doch sie ist nur die Spitze des Eisbergs.
Die menschenfeindlichen Positionen der AfD sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Fast alle etablierten Parteien bedienen sich inzwischen der Impulse, die von rechts außen geliefert werden.
Die Übernahme totalitär-rechter Parolen aus populistischen Gründen, zum eigenen Machterhalt, oder in der irrigen Annahme damit die Stimmen der AfD zurückgewinnen zu können, hat fatale Folgen: Sie führt zur gesellschaftlichen Verfestigung dieser menschenverachtenden Ideen und mündet in menschenfeindliche Entscheidungen. Die Folge ist eine klar erkennbare Beschädigung demokratischer Prinzipien, von Menschenrechten und sozialer Sicherung.
Faschismus, Nationalismus und Rassismus sind abzulehnen und zu bekämpfen. Ausgrenzung und Entwertung anderer Menschen darf niemals die Antwort auf die sich zuspitzende gesellschaftliche Situation sein.
Klimakatastrophe, Verarmung, Totalitarismus und Kriege bekämpfen – nicht die Betroffenen.
Deshalb und weil Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg direkt vor der Tür stehen, rufen wir auf zur breiten Beteiligung an der
Demonstration am 24.August 2024, 16 Uhr
Hauptbahnhof Wiesbaden
Unterstützer:innen:
| VVN-BdA Hessen (Vereinigung der verfolgten des Naziregimes. Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Landesvereinigung Hessen) | |
| Sozialistische Jugend – Die Falken Wiesbaden | |
| Schlachthof Wiesbaden | |
| Rheinhessen Nazifrei | |
| OAT Wiesbaden – Offenes Antifa Treffen Wiesbaden | |
| Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts | |
| Kolibri-Kollektiv Mainz/Wiesbaden | |
| Infoladen Wiesbaden | |
| Fridays for Future – Wiesbaden | |
| Fridays for Future – Frankfurt am Main | |
| Flüchtlingsrat Wiesbaden | |
| Feminismus oder Schlägerei Wiesbaden | |
| FAU (Freie Arbeiter*innen Union) Frankfurt am Main | |
| Cafe Klatsch Kollektiv Wiesbaden | |
| Antifaschistische Initiative Mainz | |
| AKW – Anarchistisches Kollektiv Wiesbaden | |
| AKU – Arbeitskreis für Umwelt Wiesbaden |
29. Juli 2024

Quelle: Frankfurter Rundschau 4.7.2024
29. Juli 2024

Quelle: votenmanager.de
Die Afd konnte ihre Stimmenergebnisse in allen Wahlkreisen beträchtlich steigern. Sie erhielt zwischen 7.9 % (Kronberg) und 16 % (Weilrod).
10. Juni 2024

Foto: Olaf Argens
Der nachfolgende Bericht wurde den Schmittener Nachrichten 2/2024 entnommen (https://www.schmitten.de/rathaus-politik/veroeffentlichungen/schmittener-nachrichten/.
Über 200 Demonstranten gingen Ende April in Schmitten für Demokratie und Toleranz auf die Straße.
„Wir sind bunt + stolz auf die Demokratie in unserem Land – Nie wieder ist jetzt“, „Menschenrechte – keine rechten Menschen“, „Für Toleranz“, „Hinsehen, aufstehen, Demokratie verteidigen“, so lauteten einige Botschaften derer, die am Samstag in Schmitten für Demokratie und Toleranz auf die Straße gingen. Vom Schwimmbad- Parkplatz machten sich zunächst 130 Demonstranten auf zum Kundgebungsort am Parkplatz an der Kanonenstraße. Nach Schätzung von Dr. Irene Hubertz (Grüne) vom Schmittener Aktionsbündnis waren es bei der Kundgebung dann etwa 250 Teilnehmer.
Versammlungsleiter Stephan Küthe vom SPD-Ortsverband stellte kurz die Akteure und Unterstützer des erst Mitte Februar gegründeten Aktionsbündnisses vor. Getragen werde das Bündnis von allen de- mokratischen Fraktionen der Schmittener Gemeindevertretung, von Gewerkschaften,Kirchengemeinden, Vereinen und Unternehmen. Ihrem Aufruf zur friedlichen Demonstration waren nicht nur Schmittener gefolgt, sondern aus dem ganzen Usinger Land Menschen, die Demokratie und Freiheit in Gefahr sehen und sich gegen Rassismus, Hass und Populismus positionieren. Als Erstes wandte sich Schmittens Bürgermeistern Julia Krügers (CDU) an die Demonstranten. Jeder sechste Schmittener habe eine nicht deutsche Staatsangehörigkeit. „Haben wir damit ein Problem? Nein“,rief sie in die Menge. In den sozialen Medien tummelten sich viele Gegner der Demokratie. „Diese versuchen, auf komplexe Probleme einfache Antworten zu geben Diese gibt es nicht, erst recht nicht mit markigen Worten, die an eine ganz dunkle Zeit in Deutschland erinnern“, sagte sie unter Applaus. „Gegenüber den Feinden der Demokratie sind wir nicht intolerant, sondern konsequent.“ Hubertz, Fraktionsvorsitzende der Grünen sprach sich gegen jegliche Form von Populismus aus. Demokratie sei niemals einfach, aber eine der besten Lösungen. Demokratie bedeute auch, andere Meinungen auszuhalten. Und sie forderte: „Wir müssen die Sorgen der Menschen, die hinter undemokratischen Meinungen stehen, ernst nehmen.“Sie erinnerte an 1933, als demokratisch gewählte Kräfte später ihre menschenfeindlichen Ideen in die Tat umsetzten. „Wir haben genug von Hass und Hetze und wollen friedlich in unserer vielfältigen Gesellschaft zusammenleben.“
Wie Rainer Pietschmann vom Vorstand der Schmittener b-now den Demokraten deutlich machte, geht es darum,die beste vorhandene Gesellschaftsform zu verteidigen. Wichtig sei es, die plan-voll handelnden Menschen mit ihren Umsturzstrategien zu durchschauen, um dann dagegen Stellung zu beziehen und Zuversicht zu verbreiten. „Die Mehrheit sind wir, zeigen wir, dass wir die Zukunft gestalten können und wollen“, meinte er unter Applaus. SPD-Landtagsabgeordnete Elke Barth ist überzeugt: „Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, bevor sie die Macht übernommen haben.“ Rechtspopulisten, die Angst schürten und Verunsicherung schafften, dürfe man keine Chance geben.
DGB-Kreisvorsitzender Dietmar Mohr zog Parallelen zwischen dem Treffen von Neonazis, AfD-Mitgliedern und anderen Antidemokraten in Potsdam und der Besprechung 1942 am Wannsee und sagte mit Blick in die Geschichte und auf das Schicksal der Juden, Andersdenkender und Euthanasieopfer: „Aufstehen gegen rechtsextremes Gedankengut ist jetzt, nie wieder ist jetzt und der Taunus ist bunt.“ Er begrüßte es, dass mit den vielen Demonstrationen ein Ruck durch die Gesellschaft gehe. Friedrichsdorfs FDP-Stadträtin Evelyn Haindl-Mehlhorn sprach sich nicht zuletzt im Hinblick auf die anstehende Europawahl für eine streitbare Demokratie aus. Musikalisch wurde die Kundgebung begleitet von Gitarrist und Sänger Manfred Klink. (evk)